Soziokratie – die Weiterentwicklung in der Schweiz

Die Soziokratie ist das erste Organisationsmodell der Augenhöhe - sie wurde 1970 in den Niederlanden von Gerard Endenburg in seinem Betrieb eingeführt. Mehr als 30 Jahre später machte Brian Robertson aus der Soziokratie ein vermarktbares und an eine Software geknüpftes Produkt, das er Holokratie (Holacracy) nannte. Auch die Soziokratie entwickelte sich weiter: heute haben wir die Soziokratie 3.0, ein frei zugängliches und verwendbares Open-Source-Werkzeug.

 

Wie hängen die Soziokratie, die Holokratie und die FLOW-Kultur zusammen?

Sowohl die Soziokratie als auch die Holokratie liefern ein organisatorisches «Betriebssystem», das im oberen Teil des Eisbergs angesiedelt ist. Methoden für die zwischenmenschliche und persönliche Ebene bieten sie nicht an. In meiner Erfahrung reicht es aber nicht aus, lediglich ein gutes «Betriebssystem» einzuführen - zu wichtig ist der untere Teil des Eisbergs: die Beziehungen, die persönliche Motivation, die Energie des Teams und jedes Einzelnen.

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Deshalb deckt die FLOW-Kultur explizit auch den unteren Teil des Eisbergs ab und ergänzt das «Betriebssystem» mit Methoden und Tools für die menschliche und zwischenmenschliche Dimension: Time4U-Gespräche zur persönlichen Energie und Motivation, Konfliktlösungsprozederes und Teambildungsmassnahmen. Und gegenüber der Holokratie ist die FLOW-Kultur flexibler in der Annäherung und Ausgestaltung und kann somit eine grössere Zahl von Unternehmen ansprechen.

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Bild links: Das alte Paradigma der klassischen Hierarchie: Nur die Chef-Lampe leuchtet

 

Bild rechts: Das neue Paradigma (Soziokratie, Holokratie, FLOW-Kultur): Viel höhere Leuchtkraft, wenn im Lichtkreis alle Lampen leuchten